190 Jahre Dorfkirche Melz

Die Kirche in Melz ist ein rechteckiger, verputzter Backsteinbau mit späteren baulichen Veränderungen, wie zugemauerten Fensteröffnungen. Der im Westen quadratisch eingezogene Turm hat ein einfaches, kupferbedecktes Zeltdach. Im Osten ist eine Gruftkapelle angebaut. Die wunderschöne, bemalte Decke von 1816 fällt in großen Teilen herunter.

Anlässlich der Festveranstaltung am 25. Juni 2006 sagte des Kirchenbauamt zu, nach sieben Jahren Stillstand das Vorhaben zur Deckensanierung wieder aufzunehmen. Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kulturerbe, Karen Albert-Hermann, wurde gebeten, den Verein „Dorfkirche Melz“ bei den Beratungen zu unterstützen und in das Netzwerk der Stiftung einzubinden.

Der Kirchendenkmalpfleger war sehr optimistisch, was die Rettung der Decke betrifft: „... das ist doch kein Problem. Das Geld kommt schon zusammen... Wenn die Stiftung Kulturerbe uns dabei noch moralisch unterstützt und für uns die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) anspricht.“ Die DBU gehört deshalb mit ins Boot, weil in der Deckenmalerei seinerzeit Arsen benutzt wurde und nun eine Bindeschicht zur Verträglichkeit aufgetragen werden soll.