28.11.2005
Erstes Kulturerbe-Dinner der Stiftung Kulturerbe
Pommersches Landesmuseum, Greifswald

Um mit Multiplikatoren in Kontakt zu kommen, lud die Stiftung Kulturerbe im November 2005 zu einem vorzüglichen Drei-Gänge-Menü, zubereitet von Küchenmeister und Oskarpreisträger Stefan Frank, Chef des Museumsrestaurants „Le Croy“, Vertreter des Landesdenkmalamts, des Pommerschen Landesmuseums, der Deutsch-polnischen Gesellschaft Vorpommern, des Fördervereins Schwedisches Kulturerbe in Pommern, Eigentümer von Gutsanlagen und Herrenhäusern sowie Mitglieder des Stiftungsrates und des Fördervereins ein. Anregungen zu Gesprächen boten die Tischreden zum Thema „Pflege und Erhalt des Kulturerbes im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns als Chance für die wirtschaftliche Entwicklung“.

30.09.2005
Networking für die Stiftung Kulturerbe
bei der Verleihung des Goldenen Lindenblatts durch die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL)
Dresdner Bank am Pariser Platz, Berlin

Die DGGL ist die älteste und bedeutendste deutsche Vereinigung auf dem Gebiet der Gartenkunst und Landschaftskultur und verleiht die Auszeichnung „Goldenes Lindenblatt“ jährlich an Personen, die sich in herausragender Weise um die Ziele der Gesellschaft verdient gemacht haben. Preisträger 2005 ist Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung.

Die Allianz Umweltstiftung wurde 1990 zum hundertjährigen Bestehen des Versicherungsunternehmens gegründet und verfügt heute über ein Kapital von 50 Mio. Euro. Zehn Jahre später erfolgte die Gründung der Allianz Kulturstiftung, die ebenfalls mit 50 Mio. Euro Stiftungskapital ausgestattet ist. Die Allianz Umweltstiftung hat deutschlandweit zahlreiche beispielhafte und vorausschauende Projekte initiiert und gefördert.

Zur DGGL-Preisverleihung war Dr. Ulrich Christopeit für die Stiftung Kulturerbe eingeladen. Beim anschließenden Empfang konnte er für die Stiftung mit verschiedenen Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen.

05.09.2005
Networking für die Stiftung Kulturerbe
bei der Verleihung des Caspar-David-Friedrich-Preises
Pommersches Landesmuseum, Greifswald

Im Vorfeld der Preisverleihung traf sich die Stiftungsvorsitzende Karen Albert-Herrmann mit dem Schatzmeister des Fördervereins Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V., Dr. Ulrich Rose. Dieser stellte bei dem Treffen seinen Verein und dessen Arbeit vor: Aufgabe ist die Wiedererweckung des schwedischen Kulturgutes in Pommern. Die Region „Schwedisch Pommern“ reicht bis nach Polen. Das Bauliche steht neben allen anderen kulturellen Aspekten gleichwertig im Blickpunkt. Der Förderverein möchte gern mit der Stiftung Kulturerbe zusammenarbeiten. Im Förderverein teilt man die Auffassung Synergien zu nutzen.

12.08.2005
Networking für die Stiftung Kulturerbe
bei der Eröffnung der Ausstellung „Damit Vergangenheit Zukunft hat“ der Jugendbauhütte Wismar
Nikolaikirche, Wismar

Die Jugendbauhütte Wismar zeigte mit dieser Ausstellung Ergebnisse ihrer Arbeit. Acht Jugendbauhütten hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz seit 1999 in ganz Deutschland eingerichtet, die Wismarer besteht seit 2001. Dort können junge Menschen ein „Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege“ absolvieren und sich dabei theoretisch und praktisch mit Fragen der Denkmalpflege auseinandersetzen. Zusammen mit Kooperationspartnern wie Handwerksbetrieben, Unternehmen oder gemeinnützigen Trägern erhalten die Jugendlichen eine Qualifizierung für ihre künftige Ausbildung.

Die Stiftung Kulturerbe hat sich anlässlich der Ausstellungseröffnung als künftiger Kooperationspartner für die Jugendbauhütten Wismar oder Stralsund vorgestellt.

22.06.2005
Pressekonferenz
in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Berlin

Begrüßung und Einführung durch Ministerialdirigent Dr. Guido Dannenberg, Dienststellenleiter der Landesvertretung. Den Fragen der Journalisten stellten sich der Landeskonservator Dr. Friedrich Lüth sowie die Stiftungsvorstände Dipl.-Ing. Karen Albert-Hermann und Dr. Ulrich Christopeit. Dipl.-Ing. Friedrich Schmidt, Mitglied des Stiftervereins VKF Verein zur Kunst- und Kulturförderung in den Neuen Ländern e. V. sowie des Fördervereins Stiftung Kulturerbe informierte über Organisationsstruktur, Aufgaben und Beispiele aus der Arbeit der Stiftung Kulturerbe.

09.-12.06.2005
2nd Baltic Sea Region Cultural Heritage Forum in Helsinki

Auf Einladung des Landesdenkmalamts nahmen Dr. Ulrich Christopeit, Vorstandsmitglied der Stiftung Kulturerbe, und Architekt Friedrich Schmidt als Repräsentanten einer Non Governmental Organization (NGO) des Landes Mecklenburg-Vorpommern an der Veranstaltung teil.

Das Forum ist Bestandteil des übergreifenden Interreg III B-Programms „Cultural Heritage Cooperation in the Baltic Sea Region“ der Europäischen Union, das von 2003 bis 2006 läuft. Chairman des Forums ist Dr. Friedrich Lüth, Landesarchäologe und oberster Denkmalpfleger von Mecklenburg-Vorpommern.

Friedrich Schmidt stellte in einem stark beachteten Referat die Beweggründe dar, die zur Errichtung einer selbstständigen, gemeinnützigen, privatrechtlichen Stiftung im Land Mecklenburg-Vorpommern geführt haben, und wies darauf hin, dass es zum Programm der Stiftung gehöre, partnerschaftlich mit dem Land zusammenzuarbeiten. Er skizzierte die Ziele der Stiftung und brachte Beispiele bereits laufender und geplanter Aktivitäten. Dr. Ulrich Christopeit erläuterte die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen sich eine NGO wie die Stiftung Kulturerbe in Deutschland bewegt. An die Ausführungen der Referenten schloss sich eine lebhafte Diskussion an, aus der ersichtlich wurde, wie speziell einerseits die deutschen Rahmenbedingungen sind, dass andererseits aber auch viele Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Zielstellung und der Problemlösungsmöglichkeiten bestehen. – Für die Stiftung Kulturerbe ergab sich aus dem Referat wichtige Arbeitskontakte, die fortgeführt werden soll.

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